





Zwischen Treppen und schmalen Durchgängen erzählen ältere Nachbarinnen von improvisierten Konzerten, während in Werkstätten Holz duftet. Ein Audiowalk führt behutsam durch Innenhöfe, ohne zu stören, und erklärt, warum bestimmte Ecken Stille verdienen. Am Ende bleibt ein Echo, das Respekt in Melodie übersetzt.
An Fassaden wechseln sich Poster in mehreren Sprachen, und die Treppen tragen Gespräche weit. Statt Ikonen zeigt der Weg kleine Läden und Ateliers, die Offenheit leben. Der Audioguide setzt auf kurze Pausen, damit spontane Straßenmusik Platz hat und nicht von Kommentaren übertönt wird.
Hier riecht es nach frischem Fladenbrot, während am Kanal Angelschnüre schimmern. Stimmen aus Spätis mischen sich mit Fahrradklingeln, und ein ruhiger Hof erzählt von Nachbarschaftshilfe. Der Rundgang bleibt pragmatisch, benennt sichere Querungen, empfiehlt Pausenbänke und lädt zum Reflektieren über Zugehörigkeit in bewegten Städten ein.